Württembergliga: Schwierige Vorbereitung und nur ein Tag Pause

von ED

Samstag, 05. Oktober, 20:15 Uhr / SG Hegensberg-Liebersbronn – SG Lauterstein // Sporthalle Römerstraße, Römerstraße 11, 73732 Esslingen

Ein einziger Tag bleibt den Württembergliga-Handballern der SG Lauterstein zur Regeneration nach dem knapp gewonnenen Heimspiel am Nationalfeiertag. Am Samstagabend müssen sie zur ungewohnten Anwurfzeit um 20:15 Uhr bei der SG Hegensberg-Liebersbronn antreten.

Der Aufsteiger des Jahres 2017 hat die Klasse am Ende seiner zweiten Württembergliga-Saison auf dem ersten Nichtabstiegsplatz gehalten. Bei Punktgleichheit mit Absteiger Hohenems gab der direkte Vergleich und hier die Tordifferenz zugunsten von HeLi den Ausschlag. In die aktuelle Saison ist Hegensberg-Liebersbronn mit drei Niederlagen gestartet. Die Gegner waren mit Wolfschlugen, Deizisau und Unterensingen jedoch ausschließlich Mannschaften, die ganz vorne erwartet werden. Den ersten Saisonsieg gab es am vergangenen Samstag zuhause gegen Fridingen/Mühlhofen mit 33:29. Am Nationalfeiertag erkämpfte sich Hegensberg-Liebersbronn bei der MTG Wangen den wichtigen nächsten Sieg mit 21:18. Diesen keinesfalls erwarteten Erfolg machte Trainer Sinisa Mitranic – er löste vor dieser Saison Jochen Masching ab, unter dessen Leitung HeLi den Durchmarsch von der Bezirksliga in die Württembergliga feiern konnte – an Torhüter Adrian Beurer fest, der „unglaublich gut gehalten habe“.

Die SG Lauterstein mit ihrem Trainerduo Hagen Gunzenhauser/Michael Lackinger tritt mit sichtbaren Sorgenfalten nach nur einem Tag Pause in der Sporthalle Römerstraße in Liebersbronn an. „Unsere Vorbereitung auf dieses Auswärtsspiel bei einem Team, das sich nach zwei Siegen sicher in Hochstimmung befindet, begann sofort nach dem knappen Sieg am Donnerstagabend mit einem Behandlungsmarathon durch unseren Physiotherapeuten,“ gibt Hagen Gunzenhauser preis. Vier seiner Spieler fallen verletzungsbedingt weiter aus, die wirklich Gesunden kann er an einer Hand abzählen und alle anderen plagen sich mit Blessuren, die sie in ihrer Leistung mehr oder weniger stark beeinträchtigen. „Irgendwie müssen wir die Partie am Samstagabend über die Runden bringen. Der Wille bis an die Schmerzgrenze zu gehen, ist bei den Spielern vorhanden. Wir werden sehen, wie weit wir damit kommen,“ blickt der SGL-Trainer nach vorn.

Anreise mit Privat-PKWs

– bitte Fahrgemeinschaften bilden -