Württembergliga: Auf Augenhöhe mit Meister Schwäbisch Gmünd

von SN

TSB Schwäbisch Gmünd – SG Lauterstein 30:28 (9:13)

Die SG Lauterstein hat das Gastspiel beim Meister der Württembergliga Süd mit 28:30 (13:9) verloren. Vor allem in Durchgang eins zeigten die Gäste eine beeindruckende Leistung in der Defensive.
Das Spiel startete mit reichlich vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Lauterstein scheiterte in den ersten Minuten freistehend vor Gmünds Sebastian Fabian. Doch Matthias Nagel stand seinem Gegenüber in Nichts nach. Er vereitelte ebenfalls einige Würfe der Hausherren. Unter anderem zwei Siebenmeter fanden nicht den Weg an ihm vorbei ins Tor. Nach 10 Minuten stand es 3:3. Lucas Lenz nach einem Durchbruch und Stephan Mühleisen vom Kreis waren für die ersten Lautersteiner Führungen verantwortlich. Beim 5:6 lagen die Gäste wieder in Rückstand. Doch dann fand auch der Angriff der SGL langsam ins Spiel. Allen voran Lucas Lenz und Mario Kölle trafen nach Kreuzbewegungen aus dem Rückraum. Vor Lucas Lenz Treffer zum 7:6 gab es allerdings eine seltene Szene. Der Gmünder Wolfgang Bächle erklärte den Schiedsrichtern mit Nachdruck, dass er einen Ball geblockt hatte und es folgerichtig einen Eckball für Lauterstein geben musste. Erst diese faire Geste ermöglichte den Treffer von Lenz. Sebastian Clement legte noch einen nach und Gmünds Coach Stefan Klaus bat seine Männer zur Auszeit. Das 8:7 nach einem fragwürdigen Strafwurf brachte die Lautersteiner nicht aus dem Tritt. Die Defensive harmonierte weiterhin gut mit Matthias Nagel und vorne traf Mario Kölle immer wieder. Sein Doppelschlag war auch gleichbedeutend mit dem 11:7. Jochen Nägele per Siebenmeter und Sebastian Clement von Rechtsaußen konterten den nächsten Treffer der Gmünder und beim 13:8 lag Lauterstein fünf Tore vorn. Nach einer Zeitstrafe geschwächt, hielt Matthias Nagel erneut einen Ball. Doch seine Vorderleute vertändelten den Ball in der Vorwärtsbewegung und er kassierte noch ein Gegenstoßtor zum 13:9 Pausenstand.
Durchgang zwei startete Lauterstein weiter in Unterzahl und kassierte einen weiteren Gegentreffer. Lucas Lenz legte einmal mehr zum 14:10 vor. Plötzlich fand die Lautersteiner Defensive keinen Zugriff mehr auf die Gmünder Angreifer. Vor allem Yannik Leichs bescherte den Gelb-Blauen immer wieder Problemen. Im offenen Schlagabtausch ging es bis zur 39. Minuten weiter. Silas Bäuerle traf zum 18:15. Danach stockte der Motor auch im Angriff trotz Überzahl wurde aus den 19:18 binnen 30 Sekunden ein 19:20 Rückstand. Mario Kölle und Silas Bäuerle drehten die Partie ein weiteres Mal zugunsten der SG Lauterstein. Doch drei Gegentore in Folge brachten die Gäste auf die Verliererstraße. Jochen Nägele und der starke Mario Kölle glichen nochmals zum 25:25 aus. Nach einer tollen Leistung der Gelb-Blauen Defensive wähnte sich die Funk-Sieben schon in Ballbesitz, ehe eine unverständliche Entscheidung der Unparteiischen Fabian Lackinger auf die Strafbank setzte und Gmünd den Ballbesitz zugesprochen kam. Doch auch vom 27:25 ließen sich die Gäste nicht unterkriegen. Nach dem Anschluss durch Kölle hatte die SGL zwei Minuten vor Schluss eine sehr gute Chance zum Ausgleich, vergab diese aber. Bis zum 30:28 Endstand wechselten sich beide Mannschaften mit dem Toreschießen ab.
„Heute haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden. In den entscheidenden Momenten hatte wir das Glück leider nicht auf unserer Seite.“, analysierte Timo Funk nach dem Spiel. Für ihn persönlich war es ebenfalls eine Niederlage. „Ich habe mit Stefan Klaus gewettet und darf ihn jetzt zum Friseur einladen.“

SG Lauterstein:

Matthias Nagel, Marc Bertele, Christian Stuber (1 x ), Fabian Lackinger (1 x ), Tobias Schmid, Tim Lackinger 3, Sebastian Clement 2, Kevin Nagel, Lucas Lenz 3, Jonas Villforth, Mario Kölle 9, Silas Bäuerle 3 (1 x ), Jochen Nägele 5/3, Stephan Mühleisen 3

Wi/Wi/Do zum Abschluss

"Finale" am Sonntagnachmittag in der Kreuzberghalle