Württembergliga: SGL tritt beim Staffelmeister an

von ED

Samstag, 27. April, 19:30 Uhr / TSB Schwäbisch Gmünd – SG Lauterstein

Die Württembergliga-Handballer der SG Lauterstein dürfen sich am Samstagabend mit dem bereits fest stehenden Meister der Südstaffel und Aufsteiger in die 4. Liga, dem TSB Schwäbisch Gmünd, messen.

Für beide Teams wird der Ausgang der Begegnung in der Gmünder Großsporthalle am Abschneiden in dieser Spielzeit nichts ändern. Der TSB Schwäbisch Gmünd hat fünf Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Wolfschlugen und eine Woche vor Ostern mit einem souveränen Heimsieg gegen den SKV Unterensingen die Meisterschaft und den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg klar gemacht. Im November war es dem SKV gelungen Schwäbisch Gmünd die einzige Niederlage der Hinrunde zu verpassen. In der Rückrunde stand der TSB nur einmal nach einer zweiten Niederlage nicht an der Tabellenspitze. Das war nach einem 29:32 zuhause gegen Heiningen, doch schon am Spieltag darauf verlor Heiningen in Deizisau und die Spitzenposition ging wieder an Gmünd. Großen Anteil am Erfolg der Gmünder hat der langjährige Lautersteiner Trainer Stefan Klaus, der vor dieser Saison zusammen mit Patrick Schamberger als Co-Trainer die Mannschaft vom vorherigen Trainerduo Michael und Andreas Hieber übernommen hat.

Das gegenüber der letzten Saison nur wenig veränderte TSB-Team stellt eine der stabilsten Abwehrformationen der Württembergliga und hat mit dem langjährigen Torhüter Sebastian Fabian einen großen Rückhalt. Von Ballgewinnen durch Abwehr und Torhüter profitiert hauptsächlich der schnelle Rechtsaußen Wolfgang Bächle. Spielmacher Aaron Fröhlich sticht auch als Torschütze mit im Durchschnitt beinahe 9 Treffern pro Spiel heraus. Mit Dominik Sos und Sven Petersen haben zwei weitere Gmünder Spieler in der aktuellen Runde dreistellig getroffen, bei Lauterstein ist dies nur Jochen Nägele und Mario Kölle gelungen. So ist es nicht verwunderlich, dass Schwäbisch Gmünd eine überragende Tordifferenz von bisher plus 160 Treffern vorweisen kann. Die MTG Wangen folgt in dieser Statistik mit einem Plus von aktuell 103 Toren.

Die SG Lauterstein musste demgegenüber kleinere Brötchen backen. Dem guten Start in die Runde folgten ab Ende Oktober Niederlagen, die auch mit verletzungs- oder berufsbedingten Ausfällen von Spielern zu tun hatten. Nach der 28:32-Heimniederlage gegen den TSB Gmünd ging es zum Ende der Hinrunde wieder aufwärts, doch es gelang den Gelb-Blauen nicht mehr, zur Spitzengruppe aufzuschließen. Eine starke Rückrundenserie in den Heimspielen wurde von Auswärtsniederlagen unterbrochen und nun geht es für die SGL darum, den 6. Tabellenplatz bis zum Saisonende zu verteidigen. „Dem TSB kann man zur frühzeitigen Meisterschaft nur gratulieren,“ schickt SGL-Trainer Timo Funk schon vorab Glückwünsche nach Schwäbisch Gmünd. Sein Vater Wolfgang Funk ergänzt: „Die Gmünder und ihr Trainer Stefan Klaus haben den sofortigen Wiederaufstieg verdient. Der TSB hat die konstanteste Leistung von allen Teams in der Liga hingelegt und sich von den wenigen Punktverlusten nicht vom erfolgreichen Weg abbringen lassen.“ Trotz des spürbaren Respekts wollen die Lautersteiner in der Großsporthalle aber mit vollem Einsatz um einen Achtungserfolg kämpfen.

Anfahrt mit Privat-PKWs

– bitte Fahrgemeinschaften bilden