BWOL: Abstiegskampf ist nicht entschieden

von ED

Samstag, 07. April, 20:00 Uhr / TSV Blaustein – SG Lauterstein // Lixsporthalle, Boschstraße, 89134 Blaustein

Am Samstagabend findet das Kellerduell der Handballoberliga in der Lixsporthalle in Blau­stein statt. Dort misst sich die SG Lauterstein ab 20:00 Uhr mit dem TSV Blaustein.

Mit gleichlautend siebzehn Punkten stehen die beiden Teams in der Abstiegszone. Blau­stein ist beim Tabellenplatz im Vorteil, da der TSV das Hinspiel Anfang November nach einer Sieben-Tore-Führung der SGL mit 37:30 gewonnen hat. Bei gleichem Punktstand und wenn es nach weiteren vier Spielen bis zum Saisonende dabei geblieben ist, gibt der direkte Vergleich den Ausschlag zugunsten des TSV Blaustein.

Eine Punkteteilung am Samstag würde keinem der beiden Vereine wirklich helfen. Um die Chance auf den Verbleib in der Oberliga zu wahren, muss ein Sieg her. Dabei will es der Spielplan, dass beide Mannschaften bis zum Saisonfinale in drei der noch folgenden Partien mit Plochingen, Deizisau und Schwäbisch Gmünd auf dieselben Gegner treffen. Außer Plochingen stehen auch diese Mannschaften mit jeweils siebzehn Punkten auf Abstiegsplätzen. Es sind durchweg Vier-Punkte-Spiele in denen Selbstvertrauen und Cleverness den Ausschlag geben werden.

Zwischen Blaustein und Lauterstein spielte der Heimvorteil in den bisherigen BWOL-Begegnungen keine Rolle. Den Sieg holte sich jeweils die Gästemannschaft. Das würde den Gelb-Blauen dieses Mal ebenso in die Karten spielen, wie eine Fortsetzung ihrer Berg- und Talfahrt in den letzten Wochen. Sieg gegen Weinsberg, Niederlage in Neckarsulm, Sieg gegen Pforzheim/Eutingen und Heimpleite gegen Viernheim – jetzt wäre für Lauterstein wieder ein Erfolg dran. Blaustein hat zuletzt im Heimspiel Anfang März gegen den Spitzenreiter Baden-Baden einen Sieg geholt. Darauf folgten vier Niederlagen, zuletzt im nachgeholten Spiel am Gründonnerstag zu Hause im Derby gegen die TSG Söflingen.

Bei der SG Lauterstein konnten die Trainer Timo und Wolfgang Funk in dieser Woche mit allen Spielern mit Ausnahme von Torhüter Marco Wiche arbeiten. Sie hoffen, dass da kurzfristig nichts mehr dazwischen kommt. Das Trainergespann sieht der Schlussphase der Saison realistisch entgegen: „Es geht in der hinteren Tabellenhälfte unheimlich eng her und die Teams da unten werden sich noch gegenseitig Punkte wegnehmen. Unsere Mannschaft wird den Klassenerhalt schaffen, wenn sie den Kampfgeist der Spiele mitbringt, die wir in der Rückrunde gewonnen haben. Jeder Einzelne muss daran glauben, dass wir gewinnen und die Liga halten können. Schöne Spielzüge und handballerische Feinheiten können wir nicht vorhersagen, doch Spannung und Einsatz sind zu erwarten.“ Nicht zuletzt müssen Lautersteins Trainer auf glückliche Umstände hoffen, die zugunsten ihres Teams den Ausschlag geben.

SG Lauterstein:

Matthias Nagel, Marc Bertele, Christian Stuber 2 (1 x ), Fabian Lackinger, Tobias Schmid, 6 (1 x ), Markus Stuber 1, Tim Lackinger 2/1, Lucas Lenz (1 x ), Steffen Nägele 1 (2 x ), Mario Kölle 3, Timo Funk 2, Max Dangelmaier 8/3, Stephan Mühleisen 2

Anreise mit Privat-PKWs

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