Süßes oder Saures
von MKDie weiße Weste ist dahin. Nach dem 41:34 (21:20) beim TV Gerhausen kehrt die SG Lauterstein in die heimische Kreuzberghalle zurück. Dort empfangen die Gelb-Blauen Samstag um 19:30 Uhr den TSV Denkendorf. Bleibt die Frage für die SGL in der Halloween-Nacht - gibts Süßes oder Saures?
Die SGL rutschte mit 8:2 Punkten auf Platz fünf, Denkendorf folgt mit 8:4 Punkten direkt dahinter. An der Spitze steht ein Trio mit je 10:2 Punkten. Wer am Samstag gewinnt, hält den Anschluss nach oben. Auf dem Feld begegnen sich beide Teams zum ersten Mal.
Auch die Dolphins, wie sich die Denkendorfer selbst nennen, haben eine Delle hinter sich. Nach drei Siegen zum Auftakt verloren sie das Derby in Deizisau mit 35:29 und zu Hause gegen Gerhausen mit 32:35. Am Sonntag folgte ein 25:28 (10:14) in Laupheim. Grundlage war die Abwehr mit Torhüter Hardy Neubert dahinter, der die Laupheimer mehrmals daran hinderte, auf ein Tor heranzukommen. Bester Werfer der Denkendorfer ist Neil Jäger. Er traf in Laupheim siebenmal, in Herbrechtingen sogar elfmal. Gegen Gerhausen kamen Jonas Jacobs, Sven Müller und Mattis Riehs auf je sechs Tore. Eine Schwachstelle benennt der TSV im eigenen Spielbericht: Wie schon in den Partien zuvor unterliefen zu viele einfache technische Fehler. Diese gilt es, für die Handballer aus Lauterstein, schaurig zu bestrafen.
In Gerhausen fehlte ab der 20. Minute der Zusammenhalt in der Abwehr. „[…] Gerhausen hat es immer wieder geschafft, Lücken im Zentrum zu finden. In den letzten fünf Minuten haben wir dann den Faden verloren, zu schnell unvorbereitete Abschlüsse gesucht und sind von Gerhausen gnadenlos mit schnellen Gegenstößen bestraft worden. Diese Woche gilt es daher, wieder die Sicherheit im Abwehrverbund zu finden“, analysierte Trainer Markus Stuber. Den Blick richtet er trotzdem nach vorn: „Gerhausen war, vor allem in der zweiten Halbzeit, an diesem Tag einfach die bessere Mannschaft und wir haben gegen einen abgezockten Gegner verloren. Das muss man akzeptieren und weitermachen. Die Fehler sind analysiert und ich bin sicher, dass die Mannschaft am Samstag gegen Denkendorf wieder ein anderes Gesicht zeigen wird, vor allem in der Abwehr.“
Personell können die Lautersteiner Handballer aus den Vollen schöpfen. In der Kreuzberghalle haben die Gelb-Blauen in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben. Die Mannschaft um Kapitän Mario Kölle hofft auf eine volle und laute Halle. Anpfiff ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Kreuzberghalle in Nenningen.






