Späte Aufholjagd – SG Lauterstein 2 verpasst den Lucky Punch
von MKDie SG Lauterstein 2 hat im Derby gegen die HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt und sich nach einem deutlichen Rückstand noch ein 34:34-Unentschieden erkämpft. Vor 450 Zuschauern in der Kreuzberghalle lag die SGL zur Pause mit 11:17 zurück und musste auch im zweiten Durchgang lange einem klaren Rückstand hinterherlaufen. In einer packenden Schlussphase kämpfte sich Lauterstein jedoch zurück und hatte in der letzten Aktion sogar noch die Chance auf den Sieg.
Die Gäste fanden zunächst besser in die Partie und setzten die SGL früh unter Druck. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten zog die HSG auf 7:3 davon. Auch eine frühe Auszeit brachte Lauterstein zunächst nicht entscheidend näher heran. Die Gäste agierten konsequenter, nutzten ihre Möglichkeiten und hielten den Vorsprung über weite Strecken der ersten Halbzeit konstant. Mit einem 11:17-Rückstand ging es für die SGL in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die HSG zunächst tonangebend. Lauterstein versuchte, den Rückstand zu verkürzen, kam aber lange nicht entscheidend heran. Beim 22:27 nach rund 44 Minuten lagen weiterhin fünf Treffer zwischen beiden Mannschaften.
Doch die SGL blieb im Spiel. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Defensive griffiger, das Angriffsspiel druckvoller und die Kreuzberghalle immer lauter. Lauterstein verkürzte zunächst auf 24:27 und blieb auch dann dran, als die Gäste ihren Vorsprung zwischenzeitlich wieder auf vier Treffer ausbauten.
Beim Stand von 30:33 schien die HSG wenige Minuten vor dem Ende weiterhin auf Kurs. Dann folgte die stärkste Phase der Lautersteiner. Patrick Kümmel erzielte innerhalb kurzer Zeit drei Treffer in Serie und stellte beim 33:33 erstmals seit der Anfangsphase wieder den Gleichstand her. Spätestens jetzt war das Derby völlig offen.
Die Gäste gingen noch einmal mit 34:33 in Führung, doch Lauterstein antwortete erneut. In Überzahl gelang 50 Sekunden vor Schluss der Ausgleich zum 34:34. Die HSG blieb anschließend ohne Treffer, sodass die SGL noch einmal in Ballbesitz kam.
Zwölf Sekunden vor dem Ende nahm Lauterstein die letzte Auszeit und hatte damit die Möglichkeit, eine lange kaum noch für möglich gehaltene Aufholjagd mit dem Siegtreffer zu krönen. Der letzte Angriff brachte jedoch nicht mehr den erhofften Lucky Punch. So blieb es beim 34:34.





