Kellerduell mit Signalwirkung
von MKDie SG Lauterstein braucht händeringend zwei Punkte im Kampf um den Abstieg. Am Wochenende steigt das Kellerduell in der Baden-Württemberg Oberliga. In der Kreuzberghalle bittet Lauterstein den TSV Bönnigheim um 19:30 Uhr zum Tanz.
Beide Mannschaften teilen sich nach 16 Spielen Rang 13, mit 10:22 Punkten. Im Torverhältnis schenken sich die beiden Schlusslichter nicht viel. Das Hinspiel in Bönnigheim endete mit einem mehr oder weniger versöhnlichen Unentschieden. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem 30:30. Lauterstein konnte zwar in doppelter Unterzahl noch einen Führungstreffer erzielen, kassierte aber mit der Schlusssirene den Ausgleich.
Nach den letzten beiden Tiefschlägen gegen den TSV Amicitia Viernheim (27:38) und die SG Schozach-Bottwartal (38:28) wird die Luft für die SG Lauterstein langsam dünn. Dieses Kellerduell wird definitiv richtungsweisend sein. Trainer Andreas Frey machte dies in seiner Ansprache an die Mannschaft noch mal deutlich: „Das hier ist mindestens ein vier Punkte Spiel. Ich muss nicht erwähnen, wie wichtig ein Sieg für uns ist. Ich erwarte von jedem, dass er sich im Laufe der Woche mental auf dieses Spiel vorbereitet.“. ein positives Signal für die Mannschaft war die die Rückkehr aller drei Kreisläufer in den Trainingsbetrieb, auch Mittelmann Tim Lackinger trainierte nach zuletzt anhaltenden Oberschenkelproblemen. Das gab der Mannschaft um Kapitän Mario Kölle Aufwind im Training nach der kurzen Fasnet Pause.
Die Handballer aus dem Lautertal müssen sich im Rückspiel gegen den TSV Bönnigheim, vor allem auf Hauptakteur Jaron May, der im Hinspiel bereits in der ersten Halbzeit die rote Karte sah, einstellen. Aber auch Robin Mack und David Müller dürfen bei Bönnigheim nicht außer Acht gelassen werden.
Die SGL braucht den Sieg und die zwei Punkte und wird dafür alles auf dem Platz lassen. Mit den eigenen Fans in der Kreuzberghalle ist der Rückhalt für die Blau-Gelben da.





