SGL will zuhause eine Reaktion zeigen

von MK

Nach zuletzt bitteren, gar niederschetternden Niederlagen will die SG Lauterstein eine Reaktion zeigen. Die Niederlagenserie der letzten drei Spiele soll reißen. Am Sonntag um 17:00 Uhr empfangen die Lautertaler Handballer die Hexabanner vom TSV Wolfschlugen.

Nach einem sehr vielversprechenden Saisonstart, fällt die SG Lauterstein in der Tabelle etwas zurück. Von Platz zwei zurück auf Platz zehn. Besonders die Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim sitzt tief. Ein Abend zum vergessen, an dem so gar nichts zusammenlief. Das wurde im Mannschaftskreis intensiv thematisiert. Nach nun zwei Auswärtsspielen soll der Abwärtstrend mit einem ersehnten Heimspiel gebrochen werden.

Der TSV Wolfschlugen steht derweil auf dem fünften Tabellenplatz mit 11:7 Punkten. Die Ergebnisse der Hexabanner gleichen zumindest von Außen betrachtet einer Achterbahnfahrt. Deutliche Niederlage in Viernheim, deutlicher Sieg gegen Tabellennachbar Schozach-Bottwartal, Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Bönnigheim, Sieg gegen den TV Flein. Die SG Lauterstein hat sich in der Trainingswoche auf eine 3:2:1-Abwehrformation vorbereitet. In der Torschützenliste ragt vor allem Rückraumwerfer und Siebenmeterschütze Patrick Kohl hervor. Doch der Eins-gegen-Eins versierte Rückraum mit Mendler und Francik ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen.

Was die Personalsituation betrifft, ist momentan keine Besserung in Sicht. Zwar sind die kurzfristig Ausgefallenen, mit Torhüter Dennis Weiland und Rückraumspieler Nico Abele, ins Training zurückgekehrt und voraussichtlich wieder einsatzfähig. Trotzdem muss das Trainergespann Frey/Lackinger auf Tim Ziller, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff ein zentraler Stützpfeiler ist, verzichten.

Es ist noch zu lange, um sich einfach nur in die Weihnachtspause retten zu wollen. Darüber war sich das Team um Kapitän Mario Kölle einig. Als Reaktion müssen Punkte gegen Wolfschlugen her. Die SG Lauterstein braucht ihre Fans im Rücken und in der Kreuzberghalle.