Ein gewonnener und verlorener Punkt
von MKDie SG Lauterstein nimmt am vergangenen Wochenende einen Punkt aus Viernheim mit ins Lautertal. Nach dem 30:30-Unentschieden ist nicht ganz klar, ob es ein gewonnener oder ein verlorener Punkt ist.
Nach der bitteren Heimniederlage gegen den TV Hardheim am vorausgehenden Wochenende, wollte die SGL die Wiedergutmachung schaffen. Viel vorgenommen starten die Gelb-Blauen zunächst gut in die Partie gegen den TSV Amicitia Viernheim (0:2, 3. Minute). Die Bulls aus Viernheim glichen jedoch relativ schnell aus. Nach dem 4:4 (7. Minute), setzten sich die Gelb-Blauen durch Abele, Allmendinger und Clement zum 4:8 (12. Minute) ab. Viernheim hielt stand, verkürzte auf 10:11 (19. Minute), viel wieder zurück (12:16, 26. Minute) und rettete sich mit nur einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause (15:16).
Lauterstein kam gut aus der Kabine und baute die Führung wieder auf vier Tore durch Yannick Schattner aus (20:24, 43. Minute). Kurz darauf ließen die Kräfte nach und die Gelb-Blauen verpassten es, sich entscheidend um fünf Tore abzusetzen. Zunehmend technische Fehler und Fehlwürfe brachten die Lautersteiner Handballer aus dem Konzept. Plötzlich gaben sie das Spiel aus der Hand und der Spielstand drehte auf 29:26 (54. Minute). Eine taktische Umstellung auf eine 4:2-Abwehrformation unterbrach den Viernheimer Lauf. Regisseur Christian Stuber, der aufgrund einiger Ausfälle aus der 1b aushalf, leitete die Aufholjagd ein. Torhüter Elias Steuernagel brachte wichtige Paraden ein und Youngster Ben Lenz erzielte dann mit seinem ersten Tor, in seinem Debüt in der ersten Mannschaft, den Ausgleichstreffer zum 30:30. Sieben Sekunden vor Schluss kam die SGL sogar noch in den Ballbesitz. Trotz Auszeit gelang der Versuch zum Siegtreffer jedoch nicht.
„Je nach dem zu welcher Spielminute du mich fragst, ist es ein gewonnener oder ein verlorener Punkt. Wir haben das Spiel knapp 45 Minuten im Griff, machen dann aber zu viele Fehler und geben das Spiel aus der Hand. Es war kräftezehrend und irgendwann gingen die Alternativen auf der Bank aus. Ich bin trotzdem stolz auf die Mentalität, die die Mannschaft zum Unentschieden an den Tag gelegt hat. Und ich bin dankbar für die Unterstützung durch die drei Spieler aus der 1b.“, zog Trainer Andreas Frey sein Fazit im Trainerinterview nach der Partie.
SG Lauterstein: Clement (9), Allmendinger (7), Abele (3), Fy. Lackinger (3/1), Stuber (3), Eberhardt (1), Lenz (1), Schattner (1), Ziller (1), Fetscher, Fa. Lackinger, T. Lackinger; Weiland (1), Steuernagel, Alrachid





