Württembergliga: Kräftemessen zwischen zwei Spitzenmannschaften

von ED

Samstag, 07. März, 20:00 Uhr / HSG Langenau/Elchingen – SG Lauterstein // Pfleghofhalle, Freistegstraße 4, 89129 Langenau

Nach der dreiwöchigen Spielpause treten die Handballer der SG Lauterstein am Samstagabend bei der HSG Langenau/Elchingen in der Pfleghofhalle in Langenau an.

Bis zum Saisonende sind es noch acht Spieltage, bevor dann feststeht welche Mannschaften in der nächsten Saison in der Württembergliga auflaufen dürfen. Für Langenau/Elchingen auf Platz 5 und die SG Lauterstein auf Platz 3 sieht es derzeit gut aus. Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme. Der Vorsprung auf Platz 7, der abhängig von der Zahl der Absteiger aus der Oberliga im kommenden Jahr Verbandsliga bedeutet, beträgt aktuell bei Langenau/Elchingen nur einen Punkt. Die SGL hat einen Puffer von fünf Punkten, muss aber nach Langenau/Elchingen bis zum Saisonfinale noch gegen alle anderen Teams aus der Spitzengruppe antreten.

Die Bilanz der SG Lauterstein gegen die Handballer von der Nau ist durchaus positiv. Von elf Begegnung verlor Lauterstein nur zwei bei zwei Unentschieden. Die beiden Niederlagen holte sich die SGL in der Pfleghofhalle ab, davon die letzte im November 2018. Die fiel allerdings mit 36:24 überdeutlich aus. Das Rückspiel im März 2019 in der eigenen Halle mit fünf roten Karten gewann Lauterstein 37:32 und in der Vorrunde der jetzigen Spielzeit nach engem Spielverlauf äußerst knapp mit 33:32. Am Samstag hat die HSG neben dem Heimvorteil bereits wieder Spielpraxis nach der Faschingspause auf ihrer Seite. Bei Fridingen/Mühlheim holte Langenau/Elchingen letzten Samstag ein Unentschieden (27:27). Davor ließ Lautersteins Gegner die Punkte in Wolfschlugen liegen. Damit hat es sich aber  schon mit den Punktverlusten der HSG in der Rückrunde. Ein einziges Mal hat Langenau/Elchingen in der eigenen Halle in dieser Saison beim 28:29 gegen Albstadt Punkte abgegeben.

Lautersteins Trainer Hagen Gunzenhauser ist nicht ohne Grund von der Heimstärke der HSG beeindruckt: „Unser Gegner hat eine breit aufgestellte Mannschaft, gestandene Spieler mit großer Erfahrung und gut ausgebildete, ehrgeizige nachrückende Spieler.“ Bei ersteren denkt Hagen Gunzenhauser an Felix Junginger als Dreh-und Angelpunkt des HSG-Spiels, der gegen Lauterstein im Hinspiel ein Dutzend Mal einnetzte oder an Jan Schaden, der seit mehr als einem Jahrzehnt die Lücken in der gegnerischen Abwehr aufreißt. Große Torgefahr geht ebenso von Henrik Schenk aus, dessen Vater Hartwig in Handballkreisen als ehemaliger Frisch-Auf-Spieler bestens bekannt ist. „Wie stark Langenau/Elchingen mit den eigenen Fans im Rücken ist, weiß ich aus eigener Erfahrung“, sagt Lautersteins Co-Trainer Michael Lackinger. Vor gut fünfzehn Jahren hat er selbst das Trikot der Handballspielgemeinschaft übergezogen und mit für Erfolge in der damaligen Regionalliga gesorgt. „Unsere Jungs müssen in der Pfleghofhalle extrem konzentriert sein und dürfen nur ganz wenige Fehler machen. Wenn wir das schaffen, haben wir zumindest eine kleine Außenseiterchance“, ist die Hoffnung von Hagen Gunzenhauser und Michael Lackinger.

Anreise mit Privat-PKWs

– bitte Fahrgemeinschaften bilden -