Duell auf Augenhöhe -Lauterstein 2 verliert knapp in Bad Saulgau-

von TF
Christoph Pusch
  • Nummer: 12
  • Position: TW
  • Jahrgang: 1996
  • Gewicht: 89 kg
  • Größe: 187 cm
Loris Sadriu
  • Nummer: 32
  • Position: LA
  • Jahrgang: 2000
  • Gewicht: 92 kg
  • Größe: 190 cm

Trotz dezimierten Kaders und langer Busfahrt reisten am Samstagabend die Lautertaler gemeinsam mit Ihren Fans voller Euphorie zum Auswärtsspiel in den Kurort Bad Saulgau. Blickt man zurück auf das Hinspiel, welches die „Ois-B“ für sich entscheiden konnte, so wollten die Männer um Ersatz-Spieler-Trainer Andy Schuster weitere zwei Punkte für den Klassenerhalt in der Landesliga sammeln. Des Weiteren hatte die Mannschaft noch eine Rechnung aus der vorherigen Saison mit den Saulgauern offen. Denn dort mussten die Männer sich mit einer 40:22 Klatsche geschlagen geben.

Von Spielbeginn an war allen Zuschauern klar, dass die 12-Recken siegeswillig und motiviert sind. Diese waren von Anfang an hell wach und konnten durch die beiden Tore der Gebrüder Edelmann mit 0:2 in Führung gehen. Anders als in den Spielen zuvor, wurde in der Abwehr gemeinsam ausgeteilt und lediglich durch eine Unterzahl der Lautersteiner war es den Gastgebern möglich den Spielstand auszugleichen. So ging es Kopf an Kopf über 4:4 bis hin zum 8:8 in der 23 Spielminute. Im Angriff war es vor allem Spielmacher Andreas Weiss, welcher seine Mitspieler in gute Positionen brachte. Allen voran Rückraumfackel Maxi Edelmann und Heber Spezialist Loris Sadriu, welche die Blau-Gelben immer wieder knapp in Führung hielten. Gegen Ende der Ersten Halbzeit war es dann das Abwehrbollwerk um Routinier Michael Funk und Blockspezialist Johannes Edelmann, die im Zusammenspiel mit dem sehr gut aufgelegten Torwart Jannis Wagner den Saulgauern das Leben schwer machten. Kurz vor Schluss erzielte Andy Weiss durch ein starkes 1 gegen 1 die 2-Torefürhung zum Halbzeitstand von 10:12. In der Halbzeit-Ansprache hatte anscheinend Trainer Matthias Kempf die richtigen Worte für seine Jungs gefunden. Denn die Mannschaft des TSV 1848 Bad Saulgau kam voller Elan und Kampfgeist aus der Kabine. Da die Lautersteiner leider den Start in der zweiten Halbzeit etwas verschliefen, standen die Lautertaler zum ersten Mal in der 43 Minute mit einem Rückstand von 17:16 mit dem Rücken zur Wand. Doch alle Zuschauer merkten, dass die Mannschaft um Andy Schuster sich nicht aufgab. Diesmal übernahm Marvin „Ide“ Heinzmann die Verantwortung und erzielte in kurzer Zeit 3-Tore. Am Ende war es dann ein Krimi, wie er spannender nicht sein konnte. Es ware noch knapp eine Minute beim Spielstand von 23:22 auf der Anzeigetafel zu spielen und die Saulgauer waren im Ballbesitz. Die Abwehr der „Ois-B“ schwor sich ein letztes Mal zusammen, um dieses eine spielentscheidende Tor nicht zu zulassen. Jedoch kam es zu einer recht fraglichen zwei Minutenstrafe für Johannes Edelmann, welche den Lautersteinern den frühzeitigen Ballgewinn durch Zeitspiel verwehrte. Mithilfe der Abwehrabsprache in Zusammenarbeit mit Torwart Christoph Puschmann konnte ein Schütze gewählt werden, dessen Wurf der Lautersteiner-Torwart parierte. Es waren noch 10 Sekunden auf der Uhr und nun die Lauterer in Ballbesitz. Plötzlich war es wieder eine nicht nachvollziehbare Entscheidung der beiden Unparteiischen, welche einen Ballverlust zur Folge hatte. Der daraus folgende Freiwurf verwarf die Wurfkuh Daniel Matt, trotz leerstehendem Tor. So stand am Ende eine knappe 23:22 Niederlage für die Männer um Andy Schuster fest. Jedoch wurde bei der Busfahrt zurück der Sieg der Ersten im Lautertalderby, sowie die gute Leistung am heutigen Abend ausgiebig gefeiert. Des Weiteren möchte die Mannschaft sich nochmals bei die zahlreichen und lautstarken Fans bedanken, welche hoffentlich nächste Woche einen Sieg gegen die TSG Söflingen 2 zu Gesicht bekommen. 

SG Lauterstein:

Kai Ziller 1, Maxi Edelmann 7 (1 x ), Rene Adelhelm 1 (1 x ), Patrick Kümmel, Christoph Pusch, Jakob Grupp, Marvin Heinzmann 4, Loris Sadriu 4 (1 x ), Andreas Weiss 3 (1 x ), Jannis Wagner, Michael Funk, Johannes Edelmann 2 (3 x ) +

Die wohl schönste Nachricht kam jedoch erst am Sonntag-Morgen, denn Trainer Johannes Könninger wurde in der Nacht vom Samstag auf Sonntag Vater. In diesem Sinne wünscht die Mannschaft den frisch gebackenen Eltern alles Gute und dem „Neuzugang in Spe“ viel Gesundheit.