Württembergliga: Kräftemessen der Teams auf Platz 2 und Platz 4

von ED

Samstag, 09. November, 19:30 Uhr / Kreuzberghalle // SG Lauterstein – SKV Unterensingen

Die Handballer der SG Lauterstein erwarten am Samstagabend in der heimischen Kreuzberghalle den SKV Unterensingen zu einem der Topspiele dieses Wochenendes in der Württembergliga.

Inzwischen ist die Hinrunde zu mehr als der Hälfte gespielt und die Tabelle einigermaßen aussagekräftig. Lauterstein mit einem Verlustpunkt und Unterensingen mit fünf Minuspunkten stehen im vorderen Tabellendrittel und dürfen sich schon jetzt berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Saison in der Württembergliga machen. Durch die Spielklassenreform des Handballverbands gibt es ab Sommer 2020 nur noch eine Staffel für ganz Württemberg. Nur wer von den fünfzehn Mannschaften in der aktuellen Südstaffel am Ende mindestens auf Platz 7 steht, ist dann dabei und da mischen die beiden Kontrahenten aussichtsreich mit.

Seit fast zehn Jahren hält sich der SKV Unterensingen erfolgreich in der Württembergliga. Zwei Mal scheiterten die SKV-Handballer knapp am Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Sie erreichten die Aufstiegsrelegation jeweils wegen eines fehlenden Punktes nicht. Der 7. Platz am Ende der letzten Saison ist in dieser Bilanz ein Ausreißer nach unten, davor schloss man regelmäßig im oberen Tabellendrittel ab. Für die sportlichen Erfolge ist seit 2015 ein erfahrenes Trainergespann verantwortlich, das Steffen Rost (davor TSV Deizisau) und Marion Radonic bilden. Vier Spielerabgänge vor dieser Saison konnte der Verein mit ebenso vielen Neuzugängen ausgleichen, darunter Florian Grauer, der Drittligaerfahrung mitbringt und in der Abwehr sowie im rechten Rückraum stark ist. Den ersten Auswärtspunkt in dieser Saison sicherten vor zwei Wochen jedoch Rechtsaußen Mike Pracht und die Rückraumschützen Oliver Hihn und Florian Brändle, die zusammen fünfundzwanzig Tore zum 32:32 bei der MTG Wangen beisteuerten.

Weiter knappe Personaldecke
Die Bilanz der SG Lauterstein mit Unterensingen ist nach zwei Begegnungen ausgeglichen. Das erste Aufeinandertreffen exakt vor einem Jahr verloren die Gelb-Blauen mit 33:35. Mike Pracht netzte gegen die SGL zwölf Mal ein, Kreisläufer Max Schlau sieben Mal. Im März in der Kreuzberghalle ließ Lauterstein beim 38:29 nichts anbrennen. Lautersteins Trainer Hagen Gunzenhauser formuliert jedoch zurückhaltend: „Vor dem Hintergrund der Spielklassenreform ist noch wichtiger als sonst, in den Heimspielen die Punkte zu holen. Es ist noch nichts gewonnen und wir dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben.“ Er warnt vor dem Unterensinger Umschaltspiel und fordert von seinen Männern sich klare Wurfmöglichkeiten zu erarbeiten und bei Ballverlusten schnell und konsequent auf Abwehr umzuschalten.

Die zuletzt leicht angeschlagenen Spieler werden die SGL-Trainer Hagen Gunzenhauser und Michael Lackinger einsetzen können. Sie hoffen auch auf einen Einsatz von Lucas Lenz. Fehlen werden Sebastian Clement, Mario Kölle, Kevin Nagel und Markus Stuber. „Groß durchwechseln können wir bei so vielen Ausfällen nicht,“ sagt Michael Lackinger zur knappen Personaldecke. Davon unabhängig wünscht das Trainergespann, dass ihre Mannschaft mit kräftiger Unterstützung durch die Anhänger am Samstag gegen den Tabellenvierten einen weiteren Schritt in die richtige Richtung macht.

Angebote des Bewirtungsteams

Das Bewirtungsteam der SGL empfiehlt Schnitzel mit Kartoffelsalat, Soße und Wecken oder Schnitzelwecken. Selbstverständlich gibt es das übliche Getränkeangebot und die „Standards“ Leberkäswecken oder –Laugenstangen, Käsewecken oder Käse-Laugenstangen, warme Fleischkäsewecken sind im Angebot und immer gibt es Kaffee und Kuchen.