TSB Schwäbisch Gmünd in der Rückrunde abgezockt und souverän
Die Großsporthalle in Schwäbisch Gmünd ist am Samstag um 19:30 Uhr Austragungsort für das Stauferlandderby zwischen dem TSB Schwäbisch Gmünd und der SG Lauterstein.
Es ist zweifellos die Spitzenbegegnung des Wochenendes in der Württembergliga – der Tabellenzweite ist zu Gast beim Vierten. Lautersteins Trainer Lars-Henrik Walther sieht in der Partie eine Weichenstellung für die nächsten Wochen. Er weiß, was sein Team zu leisten im Stande ist, sieht die Favoritenrolle aber eindeutig bei Schwäbisch Gmünd. In der Großsporthalle mit ihren ungewohnten Ausmaßen herrscht eine ganz eigene Atmosphäre und daraus bezieht der TSB eine beeindruckende Heimstärke. Für die Gmünder spricht ebenfalls, dass sie in der Rückrunde „einen Lauf“ erwischt haben. Nach dem hohen Auswärtssieg am letzten Samstag in Bittenfeld war selbst der kritische Trainer Michael Hieber „nur zufrieden“. Als abgezockt und souverän kennzeichneten Augenzeugen die Leistung des TSB gegen den Bittenfelder Bundesliganachwuchs.
Schwäbisch Gmünd spielt seit Jahren in der Württemberg-Liga vorne mit und hatte den Aufstieg in die Oberliga mehrfach im Visier. In entscheidenden Phasen wurden die Remstäler vom Verletzungspech gebremst. Am Samstag dürfte der TSB in seiner stärksten Besetzung auflaufen. Auf der Mitteposition wird Paul Boizesan, der im Hinspiel in Lauterstein neun Tore warf, als einer der Besten in der Liga gehandelt. Im Rückraum hat Trainer Michael Hieber links mit Djibril Mbengue oder Johannes Frey und auf der rechten Halbposition mit seinem Bruder Andreas Hieber und Christian Tobias starke Alternativen zur Auswahl. Nicht zuletzt ist das Zusammenspiel des Rückraums mit Simon Frey am Kreis (im Hinspiel sieben Tore) mustergültig. Hinten lässt die stabile 6:0-Abwehr kaum unbedrängte Torwürfe zu und im Tor steht Mannschaftskapitän Sebastian Fabian als unangefochtene Nummer 1 mit großer Erfahrung und tollen Reflexen.
Trainer Lars-Henrik Walther hat eine ungefähre Vorstellung davon, was auf die Lautersteiner in der Großsporthalle zukommt. Er wird der Mannschaft aber mit auf den Weg geben, dass auch die starken Gmünder zu schlagen sind. Das ist der SG Lauterstein im Hinspiel zu Hause mit 41:31 deutlich gelungen und selbst aus der Großsporthalle haben Gästemannschaften im vergangenen Jahr Punkte entführt. Unter den Zuschauern ist ein großer Anteil an SGL-Anhängern zu erwarten und diese werden mit dafür sorgen, dass sich ihr Team, das in dieser Partie in blauen Trikots antreten wird, nicht lange fremd fühlt und schnell ins Spiel findet.




