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Sieg gegen SV Remshalden fällt etwas zu hoch aus

Die SG Lauterstein gewann durch eine starke zweite Halbzeit gegen die SV Remshalden verdient mit 37:27. Nach einer spannenden ersten Hälfte, Halbzeitstand 15:15, herrschte danach bei den Einheimischen große Erleichterung.

Mit diesem Heimsieg hat die SGL ihr Punktekonto aus der Rückrunde nach der Auswärtsniederlage vom letzten Wochenende in Neckarsulm wieder in den positiven Bereich gedreht. Remshalden hielt in Lauterstein im ersten Durchgang gut mit. Danach mussten die Remstäler dem Spieltempo Tribut zahlen und hatten aufgrund von Verletzungen auch nur eingeschränkte Möglichkeiten zum Wechseln.

Dreißig Minuten lang ging das Konzept von Trainer Henning Fröschle und seiner Sportvereinigung voll auf. Remshalden hielt den Ball in den eigenen Reihen, spielte lange Angriffe und verhinderte Ballgewinne der SGL in der Abwehr. Die Folge: Lauterstein kam nur selten zu schnellen Gegenstößen und deshalb kaum zu den sogenannten einfachen Toren. Remshaldens Torhüter startete hellwach in die Partie. Er parierte den ersten Siebenmeter und die nächsten Würfe der Gelb-Blauen. Es dauerte länger als fünf Minuten, bis die Heimmannschaft mit ihrem ersten Tor zum 1:1 ausgeglichen hatte.
Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach dem 6:4 zugunsten der SGL traf Remshalden drei Mal ohne Gegentreffer. Das wiederholte sich nach dem 8:8 und die Gästemannschaft führte nach zwanzig Minuten mit 8:11. Fünf Minuten später hatte Lauterstein zum 12:12 erneut ausgeglichen und im Gleichschritt ging es bis zum Pausenstand von 15:15 weiter.

Im zweiten Durchgang hatten die Anhänger der SG Lauterstein mehr Anlass sich zu freuen. In der Abwehr nahmen die Erfolgserlebnisse zu und das Angriffsspiel wurde forciert. Schnell gelang ein Drei-Tore-Vorsprung (18:15), den die Gelb-Blauen nicht mehr aus der Hand gaben. Je länger das Spiel dauerte, desto häufiger klappte es mit den schnellen Gegenstößen der Heimmannschaft. Das ließ sich bald am Spielstand ablesen: 25:20 in der vierzehnten Minute und 32:24 nach zweiundzwanzig Minuten. In den folgenden fünf Minuten kam Remshalden nur zu einem Treffer und spätestens jetzt war die Partie beim Stand von 37:25 für die SG Lauterstein endgültig entschieden.

SG Lauterstein:
Marius Nagel, Matthias Nagel – Jörg Distel 2, Philipp Köller 6, Uli Kranz 1, Michael Lackinger 2, Dietmar Maichel 6, Jochen Nägele 5/3, Steffen Nägele 6, Christian Stuber 4, Markus Stuber 4, Felix Thrun 1.
Danke für die Torschussprämien
Für die gespendete Torschussprämie bedankt sich die Mannschaft herzlich bei:
Spedition Widmann und Winz, Geislingen an der Steige